Keine weitere Energieverschwendung
Effiziente Arbeit und ohne Energieverschwendung – so sollte eine Heizung funktionieren. Aber tut sie das auch? Die beste Pumpe und die effizientesten Thermostate nützen nichts, wenn nicht sämtliche Einzelkomponenten des Systems aufeinander abgestimmt sind. Ansonsten verteilt sich die Wärme ungleichmäßig im Haus, näher am Heizkessel gelegene Heizkörper werden besser durchströmt, in weiter entfernten Räumen kommt aber zu wenig Wärme an. Auch nach Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung oder neue Fenster ändert sich der Wärmebedarf eines Hauses.
Was also tun? Die geeignete Maßnahme ist der hydraulische Abgleich. Dabei berechnet der Fachhandwerker mithilfe eines Computerprogramms an welchen Komponenten er bestimmte Einstellungen verändern muss, um eine optimale Wärmeverteilung zu erzielen. Unnötige Wärmeverluste gehören damit der Vergangenheit an. Darüber hinaus sinkt der Stromverbrauch der Umwälzpumpe und es gibt keine störenden Fließgeräusche mehr in den Heizkörpern.
Bauherren, die ihre Heizung modernisieren und dafür staatliche Fördermittel beantragen wollen, kommen um den hydraulischen Abgleich nicht herum. Im Zuge der Neuinstallation ist er nicht nur technisch geboten, sondern oft die Grundvoraussetzung ist für entsprechende Zuschüsse. Die Kosten dafür belaufen sich bei einem Einfamilienhaus je nach Gegebenheiten und erforderlichen Maßnahmen auf rund 400 bis 1.000 Euro.
Wie ein hydraulischer Abgleich funktioniert, was er bringt und welche Arbeitsschritte der Fachhandwerker vornimmt, wird in diesem Video erklärt: https://www.zukunftsheizen.de/energie-sparen/hydraulischer-abgleich/
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